Wer keinen Mut hat zum Träumen hat auch keine Kraft zu kämpfen

- Afrikanische Weisheit -

„Wir freuen uns sehr darüber mit unseren Fotos und Gestaltung des Fotokalenders 2018 das Bildungsprojekt von Pinocchio zu unterstützen und helfen gerne dabei mit, den Kindern in Omhedi ihren Traum vom Lernen und einer besseren Zukunft ein ganzes Stück weiter zu bringen.“

Wie dieser Kalender entstand

Seit 2006 gestaltet Jan Herrmannsen den Fotokalender für den Verein und verbindet dabei immer wieder aufs Neue seine kreative Leidenschaft mit der Schönheit Namibias und der Lebensfreude der Kinder. Zum Einsatz kamen dabei eine Vielzahl beeindruckender und qualitativ guter Fotomotive, aufgenommen von Hobbyfotografen und Vereinsmitgliedern. Die Auswahl an Bildern wurde im Laufe der Jahre immer kleiner und es wurde Zeit, professionelle Fotografen mit einer Liebe zu Namibia und Afrika für dieses Projekt zu gewinnen.

In den letzten beiden Jahren konnten wir auf den großen Fundus an Motiven von Hans-Jürgen Keck zurückgreifen. Bei der Planung für den diesjährigen Kalender entstand glücklicherweise der Kontakt zu dem erfolgreichen Hamburger Fotografen Stefan Knauer, der uns eine Auswahl seiner besten Motive zur Verfügung stellte.

Jan Herrmannsen kreierte aus dieser Vielfalt namibischer Eindrücke gepaart mit Birgit Meier-Mundhenkes sehr persönlichen Porträtfotos aus den Projekten wieder einmal einen Kalender voll afrikanischer Schönheit und Weisheit.

Jan Herrmannsen

Geboren 1967 in Flensburg, Freier Grafik Designer und Art Director seit 1993

grafik@ag-medienfeld.de ·  www.ag-medienfeld.de


Ich hatte schon immer Spaß am kreativen Gestalten, beruflich mache ich das nunmehr seit über 20 Jahren.  Zuerst arbeitete ich im Entertainmentbereich, 1997 wechselte ich dann zur Unternehmenskommunikation. Da ich mich seit jeher mit der Natur verbunden fühle und mir ein achtsamer Umgang mit Mensch und Tier sehr wichtig ist, verlagerte ich auch mein berufliches Engagement zunehmend in soziale und ökologische Bereiche. Vor drei Jahren gründete ich mit einer Kollegin die AG Medienfeld – eine Arbeitsgemeinschaft, die sich für mehr Nachhaltigkeit in unserer Region einsetzt.

Als ich 2006 Birgit Meier-Mundhenke kennenlernte und zum ersten Mal die Kindergesichter auf ihren Fotos aus Katutura sah, hüpfte mein Herz – sie strahlten trotz aller Not so viel Lebendigkeit, Neugier und Freude aus, dass es mich sofort ansteckte! Angetrieben von dieser Energie reifte in mir der Entschluss: Daran will ich mitgestalten, diesem Projekt möchte ich ein „Gesicht“ geben!

Ich entwarf für den Verein ein Logo, dass die Hoffnung und Lebenslust aller Mitwirkenden ausdrücken soll. Die vielen ausdrucksstarken Bilder aus den Privatarchiven der Vereinsmitglieder führten bald zur Idee eines Fotokalenders, der mit Eifer und Freude vieler Unterstützer rechtzeitig für 2007 fertiggestellt wurde. Es folgten in den letzten Jahren noch weitere Benefizkalender und es freut mich, dass ich die wertvolle Arbeit des Vereins und die positive Entwicklung der Frauen und Kinder auf diese Weise begleiten kann.

Stefan Knauer

Geboren 1965 in Hamburg, Freier Fotograf

photo@stefanknauer.com ·  www.stefanknauer.com


„Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera“: Das war einer der ersten Lehrsätze, die man mir als Berufsanfänger mitgegeben hat. Hunderttausendfach hatte ich seither Gelegenheit, mich von seinem Wahrheitsgehalt zu überzeugen, bei Modenschauen in Paris, Mailand oder New York nicht anders als in der afrikanischen Wildnis. So wenig die Models auf dem Catwalk auch mit badenden Elefanten im Etosha-Nationalpark gemein haben – für den Fotografen geht es hier wie dort um den richtigen Augenblick, auf den Auslöser zu drücken. Wobei „Augenblick“ nicht etwa rein zeitlich gemeint ist, sondern vor allem in seiner ursprünglichen Bedeutung – als das, was das Auge in einem bestimmten Moment erblickt und die Kamera festhält. Wirklich gelungen ist ein Foto, wenn es über das bloß Sichtbare hinaus auch etwas von Hintergrund, Atmosphäre und Stimmung verrät, vielleicht sogar eine kleine Geschichte erzählt und die Fantasie des Betrachters anregt.

Wenn man als Profi-Fotograf wie ich an den alle Jahre wiederkehrenden Trubel der internationalen Haute Couture-Präsentationen gewöhnt ist und im Rudel der Kollegen (und auch Konkurrenten) auf den besten „Schuss“ lauert, genießt man die einsame Ruhe doppelt, mit der man sich irgendwo in der fast unberührten Natur Afrikas auf Motivsuche machen kann. In Namibia, Botswana und Zimbabwe habe ich solche Erfahrungen gemacht, mit dem unerlässlichen Höchstmaß an Geduld Ausschau nach Löwen, Leoparden, Affen und Gazellen gehalten und die exotische Tierwelt ins Objektiv genommen.

Ich freue mich sehr, mit meinen Fotos für den neuen Pinocchio-Kalender, dessen Verkaufserlös dem Kindergarten zugute kommt, die Zukunft der Kinder in Omhedi zu unterstützen. Zugleich hoffe ich, dass alle Bilder einen Beitrag dazu leisten können, in Europa das Verantwortungsgefühl gegenüber der wunderbaren Natur Afrikas in ihrer ganzen Vielfalt wachzuhalten und zu stärken.

Pinocchio nun auch auf: